Online-Umfragen aus Pflege, Medizin und Gesundheit
25.04.2012 Zum Umfragen-Archiv

Soll das Fälschen von Pflegedokumentationen in Zukunft härter bestraft werden?

Nein22 %
Mit einer Geldstrafe54 %
Mit Freiheitsstrafe 24 %
Diese Umfrage ist nicht repräsentativ
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Kommentare zur Umfrage
Kommentiert von: Wossi aus Allgäu 15.08.2012
Die Frage "soll ... härter bestraft werden?" lenkt leider von viel Wichtigerem ab, nämlich der differenzierten Betrachtung. Die bestbezahlten Jobs finden sich bekanntlich nicht "an der Front". Wenn also jene, die sich stets im gesicherten Abstand aufhalten und deutlich besser honoriert werden, für "härtere Strafen" plädieren, sollte sich niemand mehr über ein kollabierendes System wundern.
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Meinung zum Kommentar von: ODOausKöln aus Köln 18.08.2012
Die vorgeschriebene Minutenpflege und der "willkürliche" Personalschlüssel(Kostendeckung der Lohnkosten als Belohnungssystem durch die Erreichung höherer Pflegestufen) werden durch das Gesundheitssystem selbst verursacht.Keine Pflegefachkraft hat mehr Lust, "unter ihrer Würde" zu arbeiten.Der Personalmangel in der Pflege wird sich weiter verschärfen.Wer wirklich aktivierend, fördernd und verantwortlich pflegt, sollte schnell kündigen.Derjenige wird gemobbt, arbeitet unwirtschaftlich und ist nicht mehr tragbar für die Einrichtung. Solange Pflegepersonal nicht wertgeschätzt wird, verschlissen wird, unter unwürdigen Bedingungen arbeitet und dafür noch nicht einmal bezahlt wird, solange trägt das Gesundheitsystem die Schuld. Wollen wir doch mal ehrlich sein: Produziert das Gesundheitssystem nicht seine eigenen Kranken? Die AOK bestätigt das sogar!Laut Studien ist eine Pflegekraft im Durchschnitt nach 5-8Jahren verschlissen: Burn Out, Rücken kaputt, Psyche kaputt.Werden auf diesem Druck hin nicht alle dazu genötigt, etwas zu dokumentieren? Wer was sagt, fliegt raus! Die Angst vor einem Arbeitplatzverlust überwiegt, da "Soziale Menschen", die gerne helfen, in diesen bürokratischen Strukturen der Pflegeheime, leider dazu neigen, den unteren"friedlichen" Weg zu gehen.
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Kommentiert von: Edith aus Norddeutschland 23.07.2012
Das Fälschen von Pflegedokumentationen ist eine vorsätzliche Straftat!
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Kommentiert von: Daniel Zinser aus Schwetzingen 15.06.2012
Sollte mit Geldstrafe je nach Situation im Pflegeheim bestraft werden. Wenn wie so oft, Pflegeheime mit fast keinen Pflegehelfern den Dienst verantworten wollen, braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Fehlerquote ansteigt. Freiheitsstrafe lehne ich kategorisch ab, weil dann keine Möglichkeit gegeben wird, auf ein straffreies polizeiliches Führungszeugnis.
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Meinung zum Kommentar von: Heinz aus Deutschland 25.06.2012
warum "straffreies polizeiliches Führungszeugnis"? Solange in Deutschland gegen das Gebot der Doppelbestrafung verstoßen wird (Freiheitsstrafe + Bewährungsaufsicht; Freiheitsstrafe + Eintrag in Führungszeugnis; Geldstrafe + Eintrag in Führungszeugnis; usw.), Sippenhaft mit Sippenbestrafung bei Hartz-IV; kommt es auf das eine oder andere (de facto) Berufsverbot mehr nicht an. Es sollte eine erhebliche Strafe bezüglich "vorsätzliche Urkundenfälschung" sein, unabhängig davon, ob die Täter öffentlich oder privat beschäftigt sind, zuzüglich des zivilrechtlich möglichen Schadenersatzes zuzüglich Schmerzensgeld und Aufwandsentschädigungen, denn die durch Fälschung vorgetäuschte und real unterlassene Pflege muß nicht bezahlt werden.
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Kommentiert von: Roman aus Belm, Niedersachsen 07.06.2012
bewust nein! Meine Meinung nach ist es nict so schliem wenn es immer noch im Sinne des Bewohners/Patienten sich handelt. wenn schon die gesamte System so sich Orientiert um den Armen Pflegebedürftigen in jeglichen sichten abzuzocken und auszubeuten, soll vileicht versucht werden z.B. durch eine Höhere Pflege Stuffe bessere Versorgung und Kleinere Selbstbeteiligung erschlichen werden. Wie gesagt, wenn es im Sinne den betroffenen Menschen sich handelt, habe ich grundsätzlich nichts da gegen.
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Kommentiert von: Frank Cizewitz aus Wolfenbüttel 06.06.2012
zur Umfrage: Die Fragestellung hat das Niveau ein Bild-Zeitungs-Schlagzeile...Eine Webseite mit seriösem Anspruch sollte weniger plakativ sondern sachorientiert beim Fragen vorgehen...! Wem nützt das Ergebnis dieser Umfrage? (außer die Webseite bekannter zu machen und sich mit Fachkräften zu vernetzen) sonst noch nachhaltig?
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Kommentar: 26.05.2012
Ich habe bewusst mit nein gestimmt, weil dann fast alle Pflegefachkräfte verurteilt werden müssten. Das derzeitige "von oben"bestimmte System ist von Grund auf falsch und verlogen! Die Bauernopfer wären nicht die eigentlichen Verursacher(Politiker und Bürohengste) sondern die Pflegefachkräfte!
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Meinung zum Kommentar von: Frank Cizewitz aus Wolfenbüttel 06.06.2012
ICh habe auch mit "NEIN" gestimmt-DAS FÄLSCHEN einer Pflege Doku impliziert ein illegales Verhalten der Pflegekräfte im Einsatz. Diese tun Ihren Dienst in aller Regel verantwortungsvoll.Diese Grundannahme der strafbaren Fälscherei ist unzulässig. Wichtig sind regelmässige Berichteblatt-Einträge zum Verlauf einer Beobachtung... Handeln muss die Politik und die PFlegeverantwortlichen, von der EL bis zur Helferin, indem sie mit Rückrat sagen, was Sie leisten wollen, aber aus Personal- und Zeitmangel sowie übererbordender Doku-Pflichten nicht mehr leisten können...
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Kommentiert von: siga 23.05.2012
Eine Pflegedokumentationsfälschung ist immer Betrug. Meine Patientendokumentation wurde in der........vorsätzlich und nachweislich gefälscht, es gab nicht mal eine laue Entschuldigung. Zur Abschreckung reicht ein blosse Geldstrafe nicht. Berufsverbot und Freiheitsstrafe auf Bewährung ist das mindeste.
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Meinung zum Kommentar von: K. Daimler aus Engen 24.07.2012
Grundsätzlich ist die Fälschung einer Pflegedokumentation ein Betrug-da muss ich Recht geben. Jedoch wäre eine Strafe meinerseits nur dann angebracht, wenn Leistungen zwar abgezeichnet aber nicht erbracht sind (Geldstrafe-bei dem Gehalt einer Pflegekraft tut das schon richtig weh!)! Grundsätzlich wird durch die Heimaufsicht und dem MDK die Dokumentation geprägt-leider negativ. Wenn nicht so abgezeichnet ist, dass "lückenlos" eine Versorgung zu "erlesen" ist, dann ist die Leistung auch nicht erbracht. Selbst eine gute Bewohner-bzw Patientenversorgung, die der Betroffene auch noch bejaht bzw wiedergeben kann, ist bei fehlenden Abzeichnungen in der Dokumentation eine Unterversorgung....Tja...bei dem System wundert es mich als PDL nicht, dass das eine oder andere nachgetragen oder durch eine fachlich qualifizierte Pflegekraft für einen Pflegehelfer abgezeichnet wird.
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Kommentiert von: Oliver F. aus Nienburg 05.05.2012
Geldstrafe ist das mindeste. Wenn msnn die Patrkzeit überschreitet muss man auch bezahlen und das ist jawohl im Gegensatz zum Dokumentation fälschen ein Witz. Schließlich hat man es mit hilflosen alten Menschen zu tun,die können nun wirklich am wenigsten für die bescheidene Situation in den Pflegeberufen
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Kommentiert von: Andrea M. aus Bremerhaven 01.05.2012
Beim Fälschen der Pflegedokumentation kann man im Falle einer Gesundheitsverschlechterung des Patienten oder ggf. Folgeschäden einer fehlerhaften Behandlung nicht die potentiellen Ursachen zurückverfolgen. Da das Wohlergehen und Leben des Menschen an höchster Stelle steht, sollte man mit entsprechenden Strafen abschrecken, damit sich so auch die Qualität (Arbeitsschutz, Arbeitskonditionen etc.) bessern und es gar nicht erst soweit kommen lassen sollte.
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Meinung zum Kommentar von: Anna aus Nürnberg 03.05.2012
ich finde das auch. wer die dokumentation fälscht, macht das vorsätzlich und weiss genau, dass das gefährlich sein kann. in einem pflegeberuf ist verantwotungsbewußtsein an oberster stelle anzusiedeln. es kann nicht sein, dass wohl und wehe oder gar das leben ahnungsloser oder gar hilfloser personen von gewissenlosen egoisten abhängig ist. geldstrafe (vorstrafe?) ist das mindeste...
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