Das Pflegelexikon

Fachbegriffe kurz und verständlich erklärt

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Wohlfahrtsverbände

Wohlfahrtsverbände sind soziale Dienstleister, die hilfebedürftige Menschen, wie alte, arme oder behinderte Menschen in sozialer und gesundheitlicher Hinsicht unterstützen.

 

Die heutige Gesellschaft, die zunehmend älter wird und in der es kaum mehr Großfamilien gibt, ist zunehmend auf ein gut funktionierendes Netzwerk sozialer Dienstleister angewiesen. Der humanitäre und karitative Aspekt dieser gesellschaftlichen Hilfe steht bei Wohlfahrtsverbänden an oberster Stelle. Häufig ist von Freien Wohlfahrtsverbänden (FW) die Rede. Als Freie Wohlfahrtsverbände verstehen sich organisierte Vereinigungen, die auf freigemeinnütziger Basis ihre soziale Hilfe anbieten.

Es ist nicht das primäre Ziel von Wohlfahrtsverbänden wirtschaftlich große Gewinne zu erzielen. Vor allem religiöse und humanitäre Überzeugungen stehen im Vordergrund dieser gemeinnützigen Dienstleister. Wohlfahrtsverbände finanzieren sich in erster Linie aus staatlichen Mitteln und den Leistungen aus Sozialversicherungen.

Wohlfahrtsverbände haben sich meist ein Netzwerk an Unterorganisationen, wie Vereinen, Kindergärten oder auch Altenheimen, aufgebaut, die ebenfalls humanitär tätig sind und so einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag leisten.

Die größten Wohlfahrtsverbände Deutschlands, die sog. Spitzenverbände, oder auch Dachverbände, haben sich zur Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) zusammen geschlossen. Hier ist die Rede von:

Arbeiterwohlfahrt (AWO)
Deutscher Caritasverband (DCV)
Deutscher Paritätische Wohlfahrtsverband (Der PARITÄTISCHE)
Deutsches Rotes Kreuz (DRK)
Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland (DW der EKD) Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST)

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