Das Pflegelexikon

Fachbegriffe kurz und verständlich erklärt

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Viren

Virus in der Blutbahn

Viren zählen – wie auch Bakterien – zu den Erregern, die Infektionen verursachen können. Anders als Bakterien fehlt den Viren die Möglichkeit sich durch Zellteilung selbst zu vermehren, Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel. Um sich dennoch zu vermehren sind sie auf einen Wirt angewiesen, in den sie eindringen können. Auch Menschen können für Viren zum Wirt werden. Beim Menschen dringen die Viren vor allem in die Zellen der Schleimhäute ein und bilden dort neue Viren.

Übertragung von Viren
Die Übertragung von Viren gleicht der Übertragung von Bakterien. Der Verzehr verdorbener Nahrung, direkter menschlicher Kontakt durch Berührung oder Geschlechtsverkehr, Tröpfcheninfektion oder auch der Kontakt mit infiziertem Blut zählen zu den Wegen der Viren-Übertragung.

Vorsicht Ansteckungsgefahr
Viren können ansteckend sein. Man sollte daher die möglichen Vorbeugemaßnamen nutzen. Um Viren aus dem Weg zu gehen sollte man sich gründlich und regelmäßig die Hände waschen, vor allem, wenn man sich im Alltag häufig an Orten aufhält an dem viele Menschen aufeinander treffen, wie etwa im Büro, in der Universität etc.


Es gibt eine ganze Reihe von Schutzimpfungen mit denen man Viruserkrankungen, wie Grippe oder bestimmte Formen der Hepatitis, vorbeugen kann. Auch beim Geschlechtsverkehr mit neuen Partnern sollte man kein Risiko eingehen und sich durch Kondome schützen.
 

Behandlung von Viruserkrankungen
Die Forschung streitet, ob Viren überhaupt zu den Lebewesen zählen. Eine direkte Bekämpfung ist schwierig. Bei der symptomatischen Behandlung geht man daher gegen die einzelnen Symptome der Viruserkrankung vor. Man behandelt das Fieber, den Durchfall etc. und baut darauf, dass das Immunsystem den Viruserreger bekämpft. Ruhe und viel Flüssigkeit unterstützen den Genesungsprozess.


Neben der symptomatischen Behandlung gibt es auch die Behandlung durch Virustatika. Virustatika werden im direkten Kampf gegen den Virus eingesetzt. Sie sollen dafür sorgen, dass das Virus erst gar nicht in die Wirtszelle eindringt, oder aber sie sorgen in der Zelle dafür, dass sich das Virus nicht vermehrt.

Virusinfektionen
Die meisten Virusinfektionen, wie viele Kinderkrankheiten oder auch bestimmte Herpesviren, sind für den Menschen ungefährlich. Es gibt aber auch Viren, die gefährlich werden können, wie z.B. Viren, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden. Hierzu zählen beispielsweise Tollwut oder SARS.

 

Weitere Virusinfektionen sind u.a. Röteln, Masern, Mumps, Windpocken, Pfeiffersches Drüsenfieber, Durchfall, Hepatitis, Herpes, Kinderlähmung, Aids durch HIV, Herpes, Tollwut, Gelbfieber.

 

Übrigens können auch Bakterien und Pflanzen von Viren befallen werden.

 

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