Physiotherapeut/in

Physiotherapeut in seiner Praxis mit Patientin

Der Beruf des Physiotherapeuten zählt zu den Gesundheitsberufen. Immer noch geläufig ist die veraltete Bezeichnung des Krankengymnasten.

Bewegung ist ein zentraler Begriff bei der Beschreibung des physiotherapeutischen Arbeitens. Übungsbehandlungen, etwa bei Knochen- und/oder Gelenkschäden, Haltungsschäden, Lähmungserscheinungen, Verletzungen oder auch Bewegungserziehung und Entspannungsgymnastik zählen zu den Haupttätigkeitsfeldern von Physiotherapeuten.

In der Physiotherapie wird versucht Schmerzen von verletzten, kranken und behinderten Menschen zu lindern, Einschränkungen im Bewegungsapparat aufzuheben und den Patienten ihre Mobilität möglichst wieder zurück zu geben.

 

Zu den konkreten Tätigkeiten des Physiotherapeuten zählen u. a.:

  • Orientierung an den jeweiligen ärztlichen Vorgaben. Erstellen eines individuellen Therapieplans
  • Durchführung der Therapien; man unterscheidet zwischen passiven und aktiven Therapien. Zu den aktiven Therapien zählen z. B. Massagen, Wärme- und/oder Kälteanwendungen. Zu den passiven Therapien zählen z. B. Atem- und/oder Bewegungstherapien
  • Enge Zusammenarbeit mit den Patienten. Motivation zur eigenständigen Weiterführung der Therapie, sowie Korrektur von falsch erlernten Übungen
  • Enge Zusammenarbeit mit den Angehörigen


Physiotherapeuten sind in unterschiedlichen Einrichtungen tätig. Zu den Wirkungsstätten von Physiotherapeuten zählen u. a.:

  • Physiotherapiepraxen
  • Rehakliniken
  • Krankenhäuser
  • Therapiezentren
  • Altenpflegeheime
  • Sporteinrichtungen (z. B. bei Rückenschulungen)


Voraussetzungen

  • Mittlere Reife
  • oder ein vergleichbarer Schulabschluss
  • oder eine erfolgreich abgeschlossenen mindestens zehnjährige Schulausbildung, die den Hauptschulabschluss entweder erweitert oder mit einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung komplettiert
  • gesundheitliche Eignung zur Ausführung des Berufes muss ggf. festgestellt werden
  • Vollendung des 17. Lebensjahres
  • Aufnahmeprüfung


Ausbildung
Die Ausbildung zum Physiotherapeuten ist bundeseinheitlich geregelt. Die Ausbildungsdauer zum Physiotherapeuten beträgt in der Regel drei Jahre, sie wird an speziellen staatlichen Physiotherapieschulen angeboten. Die Lehrinhalte kombinieren Theorie und Praxis miteinander. Neben theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten wird parallel eine fachpraktische Ausbildung durchgeführt. Die fachpraktischen Ausbildungseinheiten können in verschiedenen Einrichtungen, wie Krankenhäusern, Rehakliniken und anderen Fachkliniken absolviert werden.

Abschluss
Nach bestandener staatlicher Prüfung darf sich der Ausgelernte als Physiotherapeut bezeichnen.

Aufstiegschancen und Weiterbildung

  • Selbstständigkeit
  • Weiterbildung zum Gymnastiklehrer
  • Bei entsprechendem Schulabschluss Studium im Gesundheitswesen 

 

Ausbildungsgehalt Physiotherapeut

  • 1. Ausbildungsjahr: unvergütet
  • 2. Ausbildungsjahr: unvergütet
  • 3. Ausbildungsjahr: unvergütet


Einstiegsgehalt

  • 1600 bis 2660 Euro (Brutto)

 

Stellenangebote

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