Parkinson (Morbus Parkinson) ist eine sich langsam entwickelnde neurologische Erkrankung und betrifft meist ältere Menschen zwischen dem 55. und 65. Lebensjahr.
Für die Krankheit typisch ist ein fortschreitender Verlust von Dopamin produzierenden Nervenzellen im Gehirn. Der Mangel an Dopamin führt letztlich zu den charakteristischen Symptomen.
Der Betroffene leidet in der Regel an Muskelstarre, Bewegungsarmut bis hin zur Bewegungslosigkeit (Akinese), Muskelzittern und Haltungsinstabilität.
In 75 - 80 Prozent der Fälle tritt das Parkinson-Syndrom ohne erkennbaren Grund (idiopatisch) auf. Neben dem idiopatischen Parkinson-Syndrom gibt es noch das familiäre Parkinson-Syndrom (Veränderungen im Erbgut) sowie das symptomatische bzw. sekundäre Parkinson-Syndrom. Bei dieser Form der Erkrankung gibt es einen nachweisbaren Auslöser wie beispielsweise Gift, Medikamente oder häufig wiederkehrende Traumata des Gehirns (Boxerparkinson).
Parkinson kann über Jahre (manchmal auch Jahrzehnte) zunehmend gut mit Medikamenten behandelt werden. Heilen lässt sich die Krankheit nach derzeitigem Kenntnisstand allerdings nicht. |