Die Ergebnisse dieser Prüfungen stellen die Gutachter des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) in einem Prüfbericht vor, der auch im Internet veröffentlicht wird. Potentielle Kunden sollen anhand der vergebenen Noten (Schulnotensystem) die Qualität eines Pflegedienstes besser einschätzen können.
Bis Ende 2010 sollen alle Dienste einmal geprüft sein. Danach soll es eine jährliche Prüfung der Einrichtung geben. Hier können Sie die Noten der bereits geprüften Pflegedienste einsehen
Das Pflegekonzept
Wenn ein ambulanter Pflegedienst nach einem bestimmten Konzept arbeitet und dieses immer wieder überprüft spricht dies für die Qualifikation der Einrichtung. Lassen Sie sich das Pflegekonzept eingehend erklären.
Pflegedokumentation
Die Pflegedokumentationsmappe bleibt beim Pflegebedürftigen! Dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Es muss gewährleistet sein, das ein Arzt, die Angehörigen oder der Betroffene die Dokumentation stets einsehen können. Auch lässt sich anhand der Pflegedokumentation die monatliche Abrechnung des ambulanten Pflegedienstes nachvollziehen.
Erreichbarkeit
Der Pflegedienst muss für den Pflegebedürftigen stets erreichbar sein. Erkundigen Sie sich ob Ihr Anruf im Notfall, z.B. nachts, auf einen Piepser der Bereitschaftsdienstes weitergeleitet wird. Möglicherweise ist in diesem Zusammenhang auch über die Anschaffung eines Hausnotrufsystems nachzudenken.
Standort
Kann der ambulante Pflegedienst Ihre Bedürfnisse bezüglich der Einsatzzeiten berücksichtigen? Kurze Strecken gewährleisten eine Versorgung zur vereinbarten Zeit und vermeiden erhöhte Anfahrtskosten.
Kostenvoranschlag
Lassen Sie den Pflegedienst einen Kostenvoranschlag erstellen. Aus diesem sollte deutlich hervorgehen, welche Kosten die Kasse übernimmt und für welche Kosten Sie selbst (Eigenanteil) aufkommen müssen.
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