Die Ambulante Pflege geht am Stock: Pro und Contra der 24-Stunden-Betreuung durch ausländische Pflegekräfte.

Problemfeld Ambulante Pflege – eine Bestandsaufnahme
Es genügt ein kurzer Blick auf den Demographischen Wandel in Deutschland um festzustellen, dass gerade die Pflegebranche von der Entwicklung der zunehmenden Überalterung der Gesellschaft betroffen ist. Die Vokabel „betroffen“ ist durchaus angebracht, da der Pflegebranche – und hier im Besonderen der ambulanten Pflege – trotz der Erkenntnis der gesteigerten Lebenserwartung der Bevölkerung nicht etwa der Weg frei gemacht wird ihr Angebot zu optimieren und dieses an die Entwicklung anzupassen.

Der Grundgedanke ist simpel: Wenn immer mehr Menschen immer älter werden, dann benötigen auch immer mehr Menschen immer mehr Hilfe. Die Umsetzung dieser Hilfe scheint jedoch alles andere als simpel zu sein, denn seit Jahren gibt es ein Defizit zwischen der Vergütung und der tatsächlichen Kostenentwicklung in der Ambulanten Pflege.

 Dieses Problem hat jüngst der Spitzenverband Arbeiter Wohlfahrt (AWO) in der Kampagne „Ambulante Pflege zu Dumping-Preisen? Darauf ist doch keiner scharf!“ in die Öffentlichkeit getragen. „Die Anzahl der zu Betreuenden ist gestiegen, aber die insgesamt zur Verfügung gestellten Mittel pro Patient sind dies nicht“, beklagt auch Bernhard Pammer, Bezirksgeschäftsführer der AWO Unterfranken.

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Neben den Missständen im finanziellen Bereich, ist der Faktor Zeit das zweite Sorgenkind der Ambulanten Pflege. Denn Zeit, so scheint es, gibt es nicht, was automatisch die Qualität der Pflege – vor allem im sozial zwischenmenschlichen Bereich – mindert. „Da die Gebühren und Vergütungen der von den Pflegenden erbrachten ambulanten Pflegeleistungen von Seiten der Kostenträger, also der Kranken- und Pflegekassen, seit Jahren nicht den tatsächlichen Kostenentwicklungen angepasst werden, nimmt in der Folge der Zeitdruck in der Pflege immer mehr zu. Um die pflegebedürftigen Menschen nicht zu vernachlässigen, leisten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ambulanten Pflegedienste im Alltag mehr, als die Vergütungsstruktur der Kranken- und Pflegekassen bisher vorsieht: Diese Dauerbelastung geht auf Kosten der pflegebedürftigen Menschen und des Gesundheitszustandes der Pflegekräfte und ist auf Dauer nicht tragbar!“

Zeit ist Geld, auch und gerade in der Ambulanten Pflege. Häufig ist von Rennpflege die Rede, die Taktung der einzelnen Hausbesuche ist hochfrequent, für ein offenes Ohr bleibt häufig keine Zeit.

Die Wichtigkeit der Ambulanten Pflegedienste wird nicht nur durch den Demographischen Wandel sonder auch durch aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen deutlich. Der durchschnittliche Krankenhausaufenthalt von Patienten wird zunehmend reduziert. Während die Durchschnittsverweildauer laut des Statistischen Bundesamtes 1991 bei 14 Tagen lag, sankt sie 2009 mit acht Tagen auf einen neuen Niedrigststand. Häufig schließt eine schnelle Organisation und Pflege durch Ambulante Pflegedienste an, wodurch es bei den Krankenkassen zu immensen Einsparungen kommt. „Die Ambulante Pflege macht Handstände, um die Pflege und Versorgung auf die Schnelle zu sichern“, so Pammer. Weiter hält er fest: „Die meisten der frühzeitig aus den Krankenhäusern entlassenen Patienten benötigen eine ambulante Behandlungspflege und deshalb dafür medizinisch geschultes Fachpersonal. Die derzeitige Vergütung der ambulanten Behandlungspflege reicht jedoch nicht aus um dieses Personal bezahlen zu können. Nach meiner Auffassung wäre in vielen Fällen eine stationäre Aufnahme in einer Pflegeeinrichtung besser.“

Die AWO hat mit ihrer bewusst provokant angelegten Kampagne versucht die Kranken- und Pflegekassen, sowie die Politik und die breite Öffentlichkeit zu erreichen, um zu verdeutlichen, dass professionelle Pflege ihren Preis hat. Wer sich diesen Preis momentan nicht leisten kann, ist gezwungen nach Alternativen zu suchen. Vor allem nach Einführung des Pflegegeldes nutzen immer mehr Menschen den Trend der 24-Stunden-Pflege durch günstigere ausländische Pflegekräfte.

Pro und Contra der 24-Stunden-Pflege durch ausländische Pflegekräfte
2007 waren 2,25 Mio. Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetztes. Das ist im Vergleich zu 1999 ein Plus von 11,4 Prozent. Zwei Drittel dieser Menschen wurden Zuhause versorgt, zum einen von Angehörigen, die Pflegegeld erhielten, zum anderen von ambulanten Pflegediensten. Im Vergleich zu 1999 stieg der Anteil in der Ambulanten Pflege um 21,4 Prozent. Der Trend setzt sich bis heute fort.

Von dieser Entwicklung profitieren auch Organisationen, die in Deutschland Pflegekräfte vermitteln, die im Ausland fest angestellt und dort sozialversichert sind. Mithilfe des sog. Entsendegesetzes können diese Kräfte in Deutschland zu günstigeren Preisen arbeiten. Eine dieser Organisationen ist die Prosenior UG, die mit fünf polnischen Kooperationspartnern zusammenarbeitet und insgesamt 1000 Pflegekräfte und Haushaltshilfen vermitteln kann.

Die Vorteile dieses Pflegemodells liegen für Stephan Gehrmann, Geschäftsführer von Prosenior, auf der Hand: „Für viele Senioren stellen Seniorenheime einen Alptraum dar. Und dies auch nicht ganz zu unrecht. Die häusliche 24-Stunden-Pflege bietet den Senioren die Möglichkeit, ihren Lebensabend da zu verleben, wo sie in der Regel am liebsten sind – zu Hause.“

Ob die hier von Gehrmann geschürten Aversionen gegen Pflegeheime tatsächlich so oft gerechtfertigt sind, sei einmal dahin gestellt, was faktisch greifbar ist, sind die Kostenunterschiede. Während die Kosten für einen Heimaufenthalt je nach Pflegestufe bei ca. 2.700 Euro bis ca. 3.600 Euro liegen und der Eigenanteil nach Abzug des Pflegekassenanteils zwischen ca. 1.900 Euro und ca. 2.100 Euro, kommen ausländische 24-Stunden-Kräfte schon für ab ca. 1.500 Euro zu den Pflegebedürftigen. Diese Kräfte leben mit im Haushaushalt und sind somit auch als Ansprechpartner da. Vorausgesetzt – und hier liegen z. B. bei Prosenior die Preisunterschiede – die Sprachkenntnisse sind ausreichend. Das Leistungsangebot reicht hier von Grundkenntnissen der Deutschen Sprache 1.529 Euro über solide Kenntnisse für 1.729 Euro bis zu guten Kenntnissen für 1.929 Euro.

Bei der schwerwiegenden Entscheidung, für sich oder für einen Angehörigen, einer ausländischen Kraft den Zuschlag zu geben, sollten nicht nur die geringeren Kosten und die Rundum-Betreuung als Faktoren berücksichtigt werden. Auf die Frage, ob es neben dem Kostenunterschied auch einen Leistungsunterschied zu den Angeboten deutscher Ambulanter Pflegedienste gibt, meint Stephan Gehrmann: „Die ambulanten Pflegedienste pflegen, die ausländischen Pflegekräfte betreuen, sind in der Regel auch nicht entsprechend qualifiziert um z. B. Wundverbände zu wechseln oder sonstige, pflegerische Maßnahmen durchzuführen.“ In vielen Fällen wäre eine Zusammenarbeit von ambulanten Pflegediensten und ausländischen Kräften wichtig. Gefährlich kann es werden, wenn hier an der falschen Stelle gespart, sprich auf den ambulanten Pflegedienst aus Kostengründen verzichtet wird und man sich auf die ausländische Hilfskraft verlässt. Auch Pammer hält fest:„Wir haben die paradoxe Situation, dass für viele Handreichungen an den zu Betreuenden von den externen Kräften, d.h. den ambulanten Pflegediensten, von den Pflegekassen hohe Qualitäts- und Ausbildungsnachweise gefordert werden. Von den Angehörigen und häuslichen Hilfen, d.h. hier dann oft den ausländischen Pflegekräften, wird dies nicht gefordert. Wenn nun ein Pflegebedürftiger sehr viel  Zeit für Betreuung benötigt, kann dies der ambulante Dienst nicht erbringen, oder nur zu kaum finanzierbaren Kosten. So werden dann für die wichtige Betreuung oft die ausländischen „Haushaltshilfen“ eingesetzt. Diese betreuen und pflegen die ihnen Anvertrauten in der Regel mit großem Einsatz und Einfühlungsvermögen, sind aber fachlich oft überfordert.“

Neben der Frage nach Kosten und Leistung sollten auch die Arbeitsbedingungen der ausländischen Pflegekräfte bedacht werden. Sowohl beim Entsendegesetz als auch bei der Gestaltung der Einsätze dieser Pflegekräfte gibt es gesetzliche Lücken oder Grauzonen. Dies hält auch Gehrmann fest: „24-Stunden-Pflege heißt nicht, dass die eingesetzten Kräfte auch 24 Stunden arbeiten. Die Bedingungen bei den einzelnen Einsätzen sind extrem unterschiedlich. Es wäre aber wünschenswert, wenn gesetzliche Mindeststandards gesetzt werden würden, um einen Missbrauch zu vermeiden.“ Im Bereich der 24-Stunden-Pflege durch ausländische Pflegekräfte gibt es immer wieder schwarze Schafe, die Gesetzeslücken ausnutzen oder ihre Kräfte illegal arbeiten lassen. Schwarzarbeit, Scheinselbstständigkeit und die Arbeitsaufnahme nach der Einreise mit einem Touristenvisum sind heikle Themen im Bereich der 24-Stunden-Pflege durch ausländische Pflegekräfte. Daher empfiehlt es sich bei Interesse immer, sich bei einer professionellen Vermittlungsorganisation zu informieren.

Außerdem drängt sich die Frage nach den Arbeitsbedingungen und den Verdienstmöglichkeiten der ausländischen Pflegekräfte auf, wenn diese schon ab ca. 1.500 Euro in der 24-Stunden-Pflege tätig sind. Und das in einem Land, in dem die Kosten durchschnittlich höher sind, als in dem Land, in dem sie zwar angestellt sind, in dem sie aber nicht leben. Stephan Gehrmann betont, dass diese Tätigkeit für die ausländischen Pflegekräfte sehr lukrativ sei, denn „niemand sollte glauben, dass die Damen und Herren nur nach Deutschland kommen, weil es hier so schön ist.“ Was zu hoffen bleibt.

Fazit:
Durch die Situation der Ambulanten Pflege in Deutschland ist es nicht verwunderlich, dass Interessenten über Alternativen zu den deutschen Ambulanten Pflegediensten nachdenken, denn hier wird offensichtlich an den falschen Enden gespart. Bei einer Betreuung durch einen 24-Stunden-Pflegedienst mit ausländischen Pflegern sollte im Vorfeld festgestellt werden, dass der Anbieter seriös arbeitet und nicht zu den schwarzen Schafen der Branche zählt. Diese Überlegungen kommen am Ende der Pflegekraft und nicht zuletzt der zu Pflegenden Person zugute. Im besten Fall ist es wie Gehrmann beteuert: „Deutsche Pflegedienste und ausländische Betreuungskräfte ergänzen sich bestens.“


Was die nahe Zukunft anbelangt fordert Bernhardt Pammer: „Der gesetzlich geforderte Vorrang der häuslichen Pflege – Ambulant vor Stationär – muss von Kostenträgern und Politik praxistauglich gemacht werden.“

 

Bericht:

Heike Heel Dipl.-Germ. (Univ.)

Kommentare zum Bericht

Kommentiert von: Helga B. aus Wiesloch 28.10.2010
Es ist traurig, daß sich mittlerweile auf dem Pflegemarkt so viele Geschäftemacher tummeln. Klar, wir brauchen Zuwanderung. Aber bitte, dann unter professioneller Anleitung und Kontrolle.
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Kommentiert von: Lothar F. aus Pforzheim 28.10.2010
Diesen inkompetenten Vermittlern muss endlich das Handwerk gelegt werden. Es geht um Menschen die in der Regel krank sind und professionelle Pflege brauchen. Schaut man sich die Biographien einzelner Vermittler an, z.B. durch eine Recherche im Internet, kommt einem das Grauen!Es ist schade, dass Ihre Seite solchen Leuten als Plattform dient.
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Kommentiert von: Klaus B. aus Frankfurt 27.10.2010
Durch Einsparungen im Gesundheitsbereich Mitte der 90er Jahre wurde in Folge einer geringeren Nachfrage nach Pflegekräften weniger Pflegepersonal in Deutschland ausgebildet. Vor allem der medizinische Fortschritt und eine immer älter werdende Gesellschaft führten neben einer Verlagerung "ambulant vor stationär" innerhalb von wenigen Jahren zu einer Umkehr der Nachfragesituation. Während Länder wie Großbritanien oder Italien schon frühzeitig Rekrutierungsprogramme für ausländisches Pflegepersonal auf den Weg brachten, um die Auswahl und Einstellung schon in deren Heimatland in geordnete Bahnen zu lenken, hat die Politik in Deutschland diesen Weg schlicht verschlafen. So hat z.B. die italienische Region Veneto/Friaul ein Programm initiiert mit dessen Hilfe rumänische Pflegekräfte rekrutiert werden. Im Rahmen dieses Programmes werden in Rumänien geeignete Pflegekräfte ausgewählt und auf ihre Aufgabe im Ausland durch Sprachkurse und Schulungen vorbereitet. Anders in Deutschland. Mit Einführung der Pflegeversicherung 1995 und der Wahl zwischen Pflegesachleistung und Pflegegeld etablierte sich hier zu Lande rasant eine illegale, häusliche Pflege. Verstärkt wurde diese Nachfrage durch den Trend, so lange wie möglich zu Hause gepflegt zu werden. Inzwischen geht man von über 100.000 illegalen Beschäftigungsverhältnissen in der häuslichen Pflege aus. Da diese Entwicklung für den deutschen Arbeitsmarkt und das etablierte Pflegesystem vorerst keine negativen Auswirkungen hatte, wurde von Seiten der Behörden nur halbherzig gegen diese illegalen Beschäftigungs-verhältnisse vorgegangen. Man konnte und kann den Eindruck gewinnen, dass dieses politisch so gewollt ist. Fachleute wie der Gerontologe Adriano Pierobon sehen in dieser Entwicklung verheerende Folgen für unser Gesundheitssystem. Ihrer Ansicht nach kann man den Personalmangel in der Pflege nur durch geplante und kontrollierte Rekrutierungsprogramme von ausländischem Pflegepersonal in den Griff bekommen. Eine Akzeptanz von illegalen Pflegekräften schaffe für die Zukunft einen unüberschaubaren Markt, mit dem durch unzureichende Pflege und der daraus resultierenden Folgen enorme Kosten produziert würden. Außerdem würden in Jahrzehnten erarbeitete und eingeführte Qualitätsstandards und Positionen in der Pflege unterlaufen, mit der Folge, dass der Pflegeberuf immer mehr an Professionalisierung und Anerkennung in der Gesellschaft verliere. Ein weiteres Problem sieht Pierobon in einer fehlenden sprachlichen Kompetenz angeworbener Migranten. Da die Pflegeberufe zweifellos zu den "Sprachberufen" gehören, seien Sprachdefizite in der Fachpraxis ein entscheidendes Professionalisierungshemmnis. Besonders im Hinblick auf die rasante Zunahme Demenzkranker in Deutschland wären bei der Pflege die kommunikativen Anteile von größter Bedeutung. Kommunikationsprobleme würden sich negativ auf den Verlauf der Krankheit auswirken. Ein Austausch mit anderem Fachpersonal setze nicht nur das beherrschen der Alltagssprache, sondern das Wissen einer Pflegefachsprache voraus. Pflegekräfte müssten in der Lage sein, sich über pflegebezogene Inhalte unterhalten zu können und ihre Ergebnisse in einer klaren Form schriftlich dokumentieren zu können. Gerade ausländische Arbeitskräfte werden für die nahe Zukunft im "Pflegemarkt Deutschland" eine wesentliche Rolle spielen. Sollte die Politik weiterhin auf ihrer abwartenden und untätigen Position verharren, wird sich dieses Verhalten schon bald rächen.Seit Einführung der Pflegeversicherung haben viele eine Marktlücke für sich entdeckt. Leider sind die meisten Vermittler oder Agenturchefs keine Fachkräfte. Viele haben sich auch schon anderen Geschäftsfeldern probiert,sowie der von Ihnen zitierte Geschäftsführer, Herr Gehrmann Kontakten nach Polen vermittelt um ohne MPU einen Führerschein zu erlangen. Das ist doch schon ein Indikator welches Geistes Kind er ist!! Mich stört der übermäßige Geschäftssinn solcher Vermittler.Die neueste Masche dieser Anbieter: Sie bieten Franchising an; d.h. Sie wollen gegen Gebühr Partneragenturen gegen Gebietsschutz vergeben („Franchising ist ein auf Partnerschaft basierendes Absatzsystem mit dem Ziel der Verkaufsförderung.." ) oder, um sich einen Anstrich von Seriösität zu geben, gründen Sie Berufsverbände, Interessensgemeinschaften oder sog. Allianzen. Andere werben mit dem Siegel der Stiftung Warentest, die im Mai 2009 Vermittlungsagenturen getestet hat. Leider geben diese Agenturen dann nur die besten Bewertungsnoten z.B. im Bereich "Kundenservice" preis. Sieht man sich die Testergebnisse dann aber genauer unter http://www.test.de/themen/bildung-soziales/test/Pflege-zu-Hause-Vermittlungsagenturen-im-Test-1772650-1774894/ an, erhält man ein ganz anderes Bild. Eine andere Frage,: seit August gilt in Deutschland ein Mindestlohn. Wie kann ein Unternehmen mit 1.500-1.900/Monat Euro diesen sicherstellen? Gar Nicht!
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Meinung zum Kommentar von: Paula S. aus Heidelberg 29.10.2010
Der vorstehende Komentar spricht mir aus der Seele.Wie soll in Deutschland die ambulante Versorgung alter und kranker Menschen von statten gehen,wenn kein geeignetes Personal zur Verfügung steht.Ich möchte die entscheidenden Politiker sehen,wenn man ihnen ausländische Pflegekräfte ins Haus schicken würde die der Sprache nicht mächtig sind und die auch in der Pflege unzureichend oder garnicht ausgebildet sind.Auch ich möchte nicht von einer Pflegekraft gepflegt werden, zu der ich kein Vertrauen aufbauen kann,nur weil ich sie nicht verstehe,geschweige nachfragen kann ob sie eine Qulifikation für diese Tätgkeit hat.Besonders hart würde mich treffen wenn eben diese Kraft dann zu Zeiten,wie Weihnachten oder Ostern plötzlich ihre Koffer packt und für die Feiertage nach Hause geht.Bitte liebe Politiker macht endlich was für uns Alten,dass wir mit Freude zu Hause alt werden können,und auch da gut versorgt werden
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